Neues Verhältniss von Stadt und Natur
20.3.11
Immer mehr Leute mit immer mehr Freizeit verbrauchen immer mehr Raum. Skitourismus und dergleichen sind Freizeitaktivitäten, die unsere Landschaften prägen und gleichzeitig auch unser Verständniss von Natur verändern.
Trails entstehen oft illegal in Wäldern. Diese informell errichteten "Freitzeitanlagen" sind ein Eingriff in die freie Natur und selten erwünscht. Flora und Fauna und auch das Wild haben im Wald vorrang.
Auch in dichtbebauten Gebieten ist man darum bemüht, der Natur Platz einzuräumen. Städtische Brachen bieten sich an entsprechende Flächen zu schaffen. Auch das NT-Areal in Basel muss Ausgleichflächen ausweisen und mit dem fortschreitenden Bauprojekt wurden diese Flächen knapp. Nun mussten die Hügel zwischen den Hochstrassen und Geleisen weichen, um Platz zu machen für die Eidechsen und Brommbeeren. Das Thema zum Verhältniss von Stadt und Natur ist demnach Zentral und es bleibt die Frage offen: Wie ist ein Dirtspot im urbanen Raum einzustufen? Die Eidechsen im NT waren jedenfalls immer glücklich.
Dieses Essay von Thomas Sieverts gibt einen guten Einblick in diese Thematik.